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Der 3-2-1-Stressmuster-Check.

Ca. 3 Minuten – z. B. freitags als kleines Wochenritual.

Resilienz ist nicht Durchhalten, sondern frühzeitiges Erkennen: Wer sein eigenes Stressmuster kennt, kann eingreifen, bevor aus Anspannung ein Shutdown wird. Der 3-2-1-Check trainiert genau diese Selbstbeobachtung – in drei kurzen Schritten, die abwärts zählen: erst zurückblicken, dann einordnen, dann eine Entscheidung treffen.

3 Situationen dieser Woche, die dich spürbar getriggert haben
2 Frühwarnzeichen, die du bei dir bemerkt hast
1 Sache, die du nächste Woche konkret anders machen willst

Steckbrief & Rahmen

Alles, was du vorher wissen musst.

  • Dauer
    Ca. 3 Minuten. Kurz genug, um es wirklich jede Woche zu machen.
  • Taktung
    1× wöchentlich, am besten freitags zum Wochenabschluss.
  • Prinzip
    Abwärts zählen: 3 Situationen, 2 Frühwarnzeichen, 1 Änderung. Erst zurückblicken, dann einordnen, dann entscheiden.
  • Wirkung
    Nach 4–6 Wochen wird ein wiederkehrendes Muster sichtbar – das ist der eigentliche Ertrag.
  • Datenschutz
    Deine Eingaben bleiben rein lokal in deinem Browser. Nichts wird übertragen oder gespeichert.
  • Schritt für Schritt

    So funktioniert der Check.

    Schritt 1 – Drei Situationen

    Kurz, stichpunktartig. Kein Rückblick über die ganze Woche, keine Analyse – nur die drei Momente, die dir sofort einfallen.

    Montagmorgen: Reprio mitten im Sprint, dazu ein ungeklärter Incident.

    Mittwoch: Architektur-Entscheidung von vor zwei Jahren wurde im Review plötzlich infrage gestellt.

    Donnerstag: Zwei Stakeholder wollten beide „höchste Priorität" – mit unterschiedlicher Bedeutung.

    Schritt 2 – Zwei Frühwarnzeichen

    Wähle aus der Liste in der Vorlage oder ergänze eigene. Wichtig ist nicht die Vollständigkeit, sondern dass du überhaupt anfängst, deine eigenen Muster zu benennen.

    „Ich habe gemerkt, dass ich am Mittwochabend noch zweimal in Slack nachgeschaut habe, obwohl ich eigentlich fertig war – und dass ich am Donnerstag im Refinement ungewöhnlich schnell genervt war."

    Schritt 3 – Eine Sache für nächste Woche

    Nur eine, bewusst klein und konkret. Kein Rundumschlag.

    „Ich blocke mir donnerstags 90 Minuten ohne Meetings für Fokusarbeit."

    „Ich beantworte Slack-Nachrichten ab 19 Uhr erst am nächsten Morgen."

    „Ich frage beim nächsten ‚höchste Priorität'-Konflikt aktiv nach, was genau gemeint ist, statt es zu interpretieren."

    Deine Vorlage

    Diese Woche.

    Deine Eingaben bleiben nur in diesem Browser gespeichert.

    3

    Situationen, die mich getriggert haben

    2

    Frühwarnzeichen, die ich bei mir bemerkt habe

    Mögliche Frühwarnzeichen zur Orientierung – wähle aus oder formuliere eigene.

    Reizbarkeit / kurze Zündschnur Tunnelblick Schlechter oder unruhiger Schlaf Gedankenkreisen nach Feierabend Prokrastinieren bei klaren Aufgaben Ungeduld in Meetings Körperliche Anspannung (Kiefer, Schultern)
    1

    Das mache ich nächste Woche anders

    Nur eine Sache, bewusst klein und konkret. Kein Rundumschlag.

    Tipp: Der Wert entsteht durch Wiederholung. Nach 4–6 Wochen fällt meist ein wiederkehrendes Muster auf – eine bestimmte Art von Meeting, eine bestimmte Person, eine bestimmte Tageszeit. Das ist der Moment, an dem sich eine tiefere Auseinandersetzung lohnt.

    Noch keine Eingaben

    Nimm deine Vorlage mit.

    Deine Eingaben werden mitgespeichert, sodass du das PDF ganz einfach drucken kannst, wenn du möchtest. Leere Felder werden als beschreibbare Kästchen gedruckt – praktisch, wenn du den Check lieber auf Papier machst.

    Das oose-Team

    Vom Erkennen zum Regulieren.

    Der Check schärft die Selbstbeobachtung – diese Formate helfen dir, daraus Handlungsfähigkeit zu machen.

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